Glossar

Dauerhafte Haarentfernung

Enthaarung wird unterschieden in temporäre und dauerhafte Entfernung* von Haaren. Während die temporäre Enthaarung ständig wiederholt werden muss, ist es das Ziel der dauerhaften Haarentfernung*, diese regelmäßige Anwendung einer Enthaarungs-Technik zu vermeiden.

Bei einer temporären Enthaarung, bei der die Haare nur an der Hautoberfläche entfernt werden, spricht man von einer Depilation. Die hierfür bekannteste Methode ist die klassische Rasur, bei der nur der Teil des Haares entfernt wird, der aus der Haut heraussteht. Die unter der Haut liegende Haarwurzel bleibt dabei unangetastet. Deshalb wachsen die Haare schnell wieder nach und das Ergebnis ist häufig nur von sehr kurzer Dauer. Die regelmäßige Enthaarung  wird von vielen Menschen als zeitraubend empfunden und führt je nach Empfindlichkeit der Haut zu Hautreizungen und Irritationen.

Die Entfernung der Haare mit chemischen Methoden wie Enthaarungscremes wird ebenfalls der Depilation zugerechnet. Nach dem Auftragen auf die Haut bewirken diese eine Auflösung des aus der Haut herausstehenden Teils des Haares. Ebenso wie bei der Rasur bleibt dabei die Haarwurzel unangetastet und das Haar wächst schnell wieder nach. Eine Depilation mit chemischen Methoden kann jederzeit zu Hautirritationen oder unangenehme Folgeerscheinungen der Anwendung führen.

Von einer dauerhaften Haarentfernung* spricht man, wenn die betroffenen Haare entweder vollständig entfernt werden, also mitsamt der Haarwurzel, oder die Haarwurzel so beschädigt wird, dass sich das Haarwachstum dauerhaft* verringert. Diese Form der Haarentfernung wird der Epilation zugerechnet und kann ebenfalls in unterschiedlichen Verfahren angewendet werden. Wir bei hairfree esthétique & more Würzburg nutzen die sichere, bewährte und wirksame IPL-Methode, mit der es auch bei sensibler und empfindlicher Haut möglich ist, störende Haare sanft und effektiv zu entfernen. Bei dieser Form der Behandlung trifft gefiltertes, auf einen bestimmten, genau definierten Wellenlängenbereich abgestimmtes Licht auf die Hautoberfläche. Dabei wird das Licht von den dunklen Haarpigmenten (dem Melanin) absorbiert, gezielt in die Haarwurzel geleitet und dort in Wärme umgewandelt. Die gezielt freigesetzte Wärme verödete den Zellbereich, der für das Haarwachstum verantwortlich ist so sanft, dass es nur sehr selten zu leichten Irritationen der Haut kommt. Diese sanfte Verödung der Haarwurzel führt zu einer dauerhaften Haarentfernung* im behandelten Bereich.

* Hinweis

Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA (Food and Drug Administration USA)  hat die dauerhafte oder permanente Haarentfernung definiert als „signifikante Haarreduktion für einen Zeitraum, der länger ist als ein Haarzyklus in der entsprechenden Körperregion“.  Dabei zeigt unsere eigene Erfahrung mit der von uns eingesetzten Technologie eine hohe Erfolgsquote bei der dauerhaften Haarentfernung. In wenigen Ausnahmefällen kann die Behandlung jedoch nicht zum gewünschten Ergebnis führen. Das Hauptproblem ist dabei aus medizinischer Sicht eine nicht ausreichende Pigmentierung  der zu behandelnden Haare, was meist bei hellblonden, weißen, grauen und roten Haaren der Fall ist. Daneben gibt es Krankheitsbilder wie Hirsutismus oder Hypertrichose, welche zu Ineffizienzen bei der Durchführung einer dauerhaften Haarentfernung* führen können. Menschen mit diesen Krankheitsbildern leiden häufig an überdurchschnittlich starkem Haarwuchs, welcher nur in Ausnahmefällen erfolgreich behandelt werden kann. Ferner können im Falle von hormonellen Umstellungen im Körper bei zuvor abgeschlossen behandelten Hautarealen weiterhin Haare wachsen. Die überdurchschnittlich hohe Erfolgsquote der von uns durchgeführten Behandlungen der dauerhaften Haarentfernung spiegelt sich in unserer hohen Kundenzufriedenheit wider.